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15.04.2010

SPD Dinslaken besucht Evonik STEAG Kraftwerksbetriebe in Voerde

Aktuelle energiepolitische Fragen standen im Mittelpunkt einer Besichtigung der Kraftwerksbetriebe der Evonik STEAG GmbH in Voerde durch eine Delegation des SPD-Stadtverbandes Dinslaken. Mit dabei: MdB Mike Groschek, Landtagskandidat Stefan Zimkeit, Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, Ratsfraktionsvorsitzender Karl-Heinz Geimer und Stadtverbandsvorsitzender Friedhelm Wlcek.

„NRW muss das Energieland Nummer 1 bleiben und das Klimaschutzland Nummer 1 werden“, fasste Stefan Zimkeit, Landtagskandidat für Dinslaken, die energiepolitischen Ziele der NRWSPD zusammen. Die SPD werde dazu beitragen, eine klimaverträgliche Energieversorgung zum Jobmotor für NRW zu machen.

Bundestagsabgeordneter Michael Groschek übte in diesem Zusammenhang scharfe Kritik an der Forderung der FDP, bereits vor dem Jahr 2018 aus der Steinkohleförderung auszusteigen. „Um Steuergeschenke für Besserverdienende zu finanzieren, gefährdet die FDP Tausende von Arbeitsplätzen im Ruhrgebiet“, so Groschek.

Die Delegation des SPD-Stadtverbandes Dinslaken zeigte sich beeindruckt von der technischen Entwicklung des Kraftwerkes in Voerde. Kraftwerksleiter Harald Fink und sein Stellvertreter Wolfgang Schulthoff berichteten insbesondere über die stetige Modernisierung der Umweltschutztechnik.

Auch die Planungen für den neuen Block des Kraftwerks Walsum wurden im Rahmen des Besuchs vorgestellt. Dr. Conrad von Evonik betonte, dass dort eines der effizientesten Kohlekraftwerke der Welt entstehe. Vor diesem Hintergrund unterstrich Bürgermeister Michael Heidinger die Forderung, durch moderne umweltfreundliche Kraftwerkstechnik Arbeitsplätze im Ruhrgebiet zu schaffen und gleichzeitig einen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz zu leisten.

Die Delegation des Stadtverbandes Dinslaken unterstrich bei dem Besuch noch einmal ausdrücklich das Festhalten der SPD am Atomausstieg. Die Nutzung der Atomenergie berge auch weiterhin ein unkalkulierbares Risiko. Die Frage der Endlagerung sei nach wie vor ungeklärt. Außerdem stehe die Atomenenergie in direkter Konkurrenz zur heimischen Kohle.

„Wer die Laufzeiten der Atomkraftwerke in Bayern und Baden-Würtemberg verlängert, vernichtet Arbeitsplätze in NRW“, so der Stadtverbandsvorsitzende der SPD Dinslaken Friedhelm Wlcek. Dies gelte sowohl für Arbeitsplätze im Bereich der regenerativen Energien, wie auch im Bereich der modernen Kraftwerkstechnik.

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