Mein Ziel: Chancengleichheit - Stefan Zimkeit ist Ihr Kandidat für Sterkrade und Dinslaken
Fragt man ihn nach dem Grund für sein politisches Engagement, muss Stefan Zimkeit nicht lange überlegen: "Ich komme aus einer Familie, in der es nicht selbstverständlich war zu studieren", erzählt der 45-Jährige. Seine Eltern haben beide nach ihrem Volksschulabschluss einen Beruf gelernt. Als ihr Sohn das Abitur machen will, ist es keine Frage, dass sie ihn unterstützen.
Dafür sei er seinen Eltern sehr dankbar, betont Zimkeit. "Aber bei allem guten Willen: Ich weiß nicht, ob ich es ohne Gesamtschule und ohne Bafög geschafft hätte." Eine faire Chance - das sei es, was er damals bekommen habe und was er nun weitergeben wolle. Und zwar vor allem durch gute Bildungspolitik. Sie ist Zimkeits Leidenschaft. Hier findet er deutliche Worte:
"Wenn wir zulassen, dass Kinder schon im Alter von zehn Jahren in Schubladen einsortiert werden, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn letztlich das Einkommen der Eltern über den Bildungserfolg entscheidet." Es gibt nicht viele Themen, die ihn so umtreiben, wie die Bildungsgerechtigkeit. Der Kampf gegen Rassismus gehört zweifellos dazu, aber auch die Hilfe für die notleidenden Ruhrgebietsstädte.
"Die schwarz-gelbe Landesregierung lässt das Revier am ausgestreckten Arm verhungern," sagt Zimkeit. Auch das will er als Landtagsabgeordneter angehen. "Zusammen mit der neuen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft," wie er betont. Dass es am 9. Mai zum Regierungswechsel kommt, steht für ihn außer Frage. "Schließlich ist das mein Geburtstag", sagt er augenzwinkernd. "Und da darf man sich doch was wünschen."
Geboren und aufgewachsen in Oberhausen ist Zimkeit dem Ruhrgebiet immer treu geblieben. Nach dem Abitur an der Gesamtschule Osterfeld und dem Zivildienst auf dem Bauspielplatz der Ruhrwerkstatt studiert er Sozialwissen- schaften in Duisburg und arbeitet heute im NRW-Landtag. In der SPD engagiert er sich seit 1983, inzwischen als Stadtverordneter und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion in Oberhausen. Neben der Politik gehören Motorradfahren und Basketballspielen zu seinen Leidenschaften.










