Dinslaken-SPD wählt Friedhelm Wlecek erneut zum Vorsitzenden
"Wer der SPD vorwirft, sie sei heruntergekommen, leidet an Realitätsverlust", sagte Stefan Zimkeit an die Adresse des Dinslakener CDU-Vorsitzenden Heinz Wansing. Zimkeit empfahl der CDU nach den verlorenen Landtagswahlen in NRW, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen "mehr Selbstkritik".
Michael Groschek, Michael Heidinger, Friedhelm Wlcek, Stefan Zimkeit
Stefan Zimkeit kündigte auf der Versammlung des SPD-Stadtverbands Dinslaken an, dass die SPD die erfolgreiche rot-grüne Regierungsarbeit fortsetzen werde, "möglichst bis Muttertag 2015". Den Neuwahl-Spekulationen erteilte der Dinslakener Landtagsabgeordnete eine Absage. "Auch wenn Umfragen Rot-Grün eine klare Mehrheit vorhersagen und die Chance besteht, das FDP und Linke aus dem Landtag fliegen, werden wir nicht aus taktischen Gründen Neuwahlen anstreben."
Michael Groschek sagte, dass die "Grünen die Partei des Ausstiegs, die SPD die Partei des Umstiegs" sei. "Wir werden darauf achten, dass sich der kleine Mann auch in Zukunft noch eine warme Wohnung und eine heiße Wanne leisten kann", erklärte der Dinslakener Bundestagsabgeordnete.
Friedhelm Wlcek wurde von den Delegierten als Vorsitzender des SPD-Stadtverbands bestätigt. Volker Grans, Johannes Niggemeier und Monika Piechula wurden zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.







