Eine Sekundarschule für Dinslaken
"Mit der neuen 'Sekundarschule' besteht die Chance, die Dinslakener Pläne zur Schulentwicklung weitgehend umzusetzen", stellt der Abgeordnete Stefan Zimkeit nach der Einigung zwischen SPD, Grünen und CDU auf Landesebene fest. "In dieser Schulform sollen Kinder zukünftig länger gemeinsam lernen. Ob bis zum sechsten Jahrgang oder bis zur zehnten Klasse könne der Schulträger entscheiden." Leider dürfe eine Sekundarschule keine eigenständige Oberstufe haben, bedauert Zimkeit das Zugeständnis an die CDU. "Die fürchten, dass eine attraktive integrierte Schule eine Konkurrenz zum Gymnasium wird."
Zimkeit weist darauf hin, dass die Sekundarschule eine gymnasiale Oberstufe in Kooperation mit einer Nachbarschule einrichten müsse. "Das ist wichtig. Denn die Eltern wünschen sich für ihre Kinder, dass es einen direkten Weg zum Abitur gibt." Der Dinslakener Landtagsabgeordnete ist davon überzeugt, dass einem integrierten Schulsystem die Zukunft gehört. "Ich will, dass Kinder – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern – gleich gute Bildungschancen bekommen."
Die rot-grüne Landesregierung werde gleichzeitig schrittweise die Klassengrößen um durchschnittlich zwei Schüler reduzieren. "An Realschulen, Gymnasien und Gesamtschule wird es schrittweise im Durchschnitt nur noch 26 Schüler pro Klasse geben, an Grundschulen nur noch 22,5", teilt Zimkeit mit. "Das kommt der Qualität des Unterrichts an allen Schulen zu gute."






